Spielbudenplatz Reeperbahn Hamburg

2004

A    Mäander:

Das Mäander als Rückgrat definiert den Platz und bietet gleichermaßen Durchlässigkeit zum Gegenüber der stark befahrenen Reeperbahn. Die Mäanderform erzeugt aufgerichtete Gebäude, die in skulpturaler Weise an die „Spielbuden“ vergangener Tage erinnern, in die heutige Situation übertragen und deren Funktion übernehmen. Die Einheiten bieten Raum für vielfältige Nutzungen jeglicher Art,  von Gastronomie bis Dienstleitung sowie Clubs oder auch anderweitige großflächige Amüsierbetriebe in den markanten Kopfenden, die zum Tiefgeschoß führen.

B    Platz:

Der aufgespannte Platz bleibt mit seinen vielfältigen Nutzungen wie Jahrmarkt, Event, Wochenmarkt, Musik- und Filmfestivals die revitalisierte Mitte von St. Pauli. 

C    Skulptur:

Die Idee des umgekehrten Herzens als große Metallplastik ist in verschiedener Weise zu deuten. Durch das Umkehren dieses Herzens als dreidimensionales Symbol kommen ambivalente Bilder in Sicht: Eine phallische Stehle? Ein gravitätisches Gesäß? Eine Träne? Ein neuer Buchstabe, speziell für diesen besonderen Platz mit seiner allgemeinen Wirklichkeit.

 

Kalmbacher & Ludwig Architekten BDA

 

offener Wettbewerb

Auslober: Hansestadt Hamburg

Das Herz: Professor Manfred Stumpf