Wohnen in der Mainzer Landstraße 372 Frankfurt am Main
zweiundsechzig Mietwohnungen – Kindertagesstätte mit sechs Gruppen – Tiefgarage mit vierundsechzig Stellplätzen
2012 – 2017
Ein eingeschossiger leerstehender und ursprünglich als Markt genutzter Flachbau aus dem Jahr 1972 wurde abgebrochen. An der Ostseite des gegenüberliegenden und mit altem Baumbestand begrünten Gustavsburg-Platzes jenseits der Mainzer Landstraße sind bereits neue Wohnungsbauten entstanden, der Stadtteil befindet sich in der Transformation des ehemaligen Gewerbegebiets zu einem Wohnstandort.
Der sieben-geschossige Neubau an der Mainzer Landstraße orientiert sich an dem historischen Fluchtlinienplan, hält Abstand zu der „Alten Hellerhofsiedlung“ von 1904 an der Einmündung der Rebstöcker Straße und gibt der offenen Seite des dreieckigen Gustavsburg-Platzes an der Mainzer Landstraße die städtebauliche Platzkante.
Ein Großteil der verschieden zugeschnittenen Wohnungen ist vom Innenbereich bis zur Straße hin durchgesteckt. Sämtliche Wohnungen erhielten straßenseitig französische Austritte und straßenabgewandt großzügige Balkone. Im Erdgeschoß befindet sich die von dem „Sozialpädagogischen Verein zur familienergänzenden Erziehung e.V.“ betriebene Tagesstätte „Main(zer) Krabben“ für sechzig Kinder in sechs Gruppen mit eigener Küche. Die Tagesstätte ergänzt die soziale Infrastruktur im näheren Quartier.
Fritz Ludwig Architekten BDA
Bauherr: Aberdeen Asset Management Deutschland AG
Bauträger: GeRo Investments GmbH & Co. KG
Projektentwicklung: GeRo Real Estate AG
Beauftragung: Leistungsphasen 1 bis 5, künstlerische Oberleitung
Generalunternehmer: Weisenburger Bau GmbH
Fotos: FLA






