Theodor Stern Kai, Frankfurt am Main II
„Wohnen und Arbeiten am Fluss“, Wettbewerb in kooperativem Gutachterverfahren
1999
Es war naheliegend, das Mainufer konsequent als Promenade auszubilden und damit den hohen Wohn- und Freizeitwert erlebbar zu machen. Das als Parkplatz genutzte Grundstück oberhalb der Tief-Kai-Anlage zwischen Klinik und dem Verwaltungsgebäude der Allianz war eine der letzten Lagen am innerstädtischen Mainufer, die für eine neue zusammenhängende Wohnbebauung zu Verfügung standen. Die versetzte Anordnung der sieben solitärstehenden Wohnhäuser in zwei Reihen auf jeweiligem Sockelgeschoss ermöglicht eine hohe bauliche Dichte, die Offenheit des Ortes, seinem Bezug zum Wasser und die Orientierung zur Frankfurter Skyline. Großzügige Balkone oder Terrassen ermöglichen vielfältige Ausblicke in die weite Umgebung, nach Süden hin bis zum Stadtwald. Zwischen den aufgereihten Häusern soll eine großzügige und zum Teil privat genutzte Gartenanlage entstehen.
Kopfbau des neuen Quartiers ist das repräsentative „Theodor-Stern-Haus“ mit klar definierter Front zum Ufer-Platz. Das Bürohaus mit stehenden Fensterformaten ordnet die vorgefundene Situation. Der zentral angelegte Durchweg ist Entree für den Binnenbereich der Wohnanlage mit ihrer zentralen und differenziert gestalteten Gartenanlage.
Kalmbacher & Ludwig Architekten
Erster Rang, Wettbewerb in kooperativem Gutachterverfahren
Auftraggeber: Frankfurter Aufbau Aktiengesellschaft
Verkehrsplanung: Prof. Dr. Ing. Rudolf Eger, Darmstadt
Brandschutz: HHP, Dr. Michael Kiel, Braunschweig
Tragwerk: Thürauf + Partner, Dipl. Ing. Phaedon Kostic, Frankfurt am Main
Freiflächen: Ipach und Dreisbusch, Neu Isenburg
Weiterbeauftragung und Umsetzung 1999 bis Fertigstellung 2002
„Mainterrassen Frankfurt am Main, Wohnen und Arbeiten am Theodor-Stern-Kai“



